Presse
Divine Editions gibt Drucke aus dem Nachlass des deutschen Malers Peter Wirth (1951–2018) heraus. Diese Seite ist für Redaktionen. Alles hier steht zur Veröffentlichung; was fehlt, fragen Sie bitte an.
Die Geschichte in fünf Zeilen
- Peter Wirth wurde 1951 in Bochum geboren und starb 2018 in Bottrop — beides im Ruhrgebiet.
- Er lernte zunächst Schriftsetzer, holte das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte dann Grafikdesign an der Folkwang-Schule in Essen, Abschluss mit Auszeichnung.
- Vier Jahrzehnte lang hat er gemalt, gedruckt und fotografiert — und sein Werk eigenhändig katalogisiert. Der Nachlass wird noch erschlossen: 1.303 fotografische Datensätze der Gemälde sind bisher ausgewertet, das fotografische Archiv ist noch nicht durchgearbeitet. Eine Gesamtzahl nennen wir nicht, weil wir noch für keine geradestehen können.
- 1993 zeigte das Ägyptische Museum Berlin seinen Nofretete-Zyklus unter dem Titel Mutmaßungen über Nofretete. Den Katalogtext schrieb Prof. Dr. Dietrich Wildung, der die Sammlung von 1989 bis 2009 leitete. Eingeladen worden war Wirth nicht: Er hatte dem Direktor unaufgefordert seinen eigenen Werkkatalog geschickt.
- Den Nachlass führt seine Witwe Angelika Hannig-Wirth in Bottrop. Ihr Sohn Max Wirth unterstützt sie bei Archiv und Shop. Jeder Druck trägt eine Registriernummer aus dem Archiv.
Ausstellungen, die man nennen sollte
Einzel: 1988 Kunsthaus Essen · 1992 Kunstraum Marl · 1993 Ägyptisches Museum Berlin · 2000, 2005, 2010 und 2019 Galerie Mönch, Bremen.
Gruppe: Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf, fünf Jahre in Folge von 1981 bis 1985 · 1983 Kunstpreis Junger Westen, Kunsthalle Recklinghausen · 1984 Haus der Kunst, München · 2010 Quadrat Bottrop · 2014 4 Mal Folkwang, Museum Folkwang, Essen · 2023 Companions, Galerie Mönch, Bremen.
Auszeichnungen: 1978 Erster Preis im Grafikwettbewerb der Stadt Essen · 1981 Preis der Stadt Frankenthal · 1982 Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft Münster · 1983 Zweiter Preis beim Kunstpreis Junger Westen, Recklinghausen.
Die vollständige Liste von 1977 bis 2023 steht auf der Künstlerseite.
Warum es den Nofretete-Zyklus nur in einem kleinen Format gibt
Die Frage kommt ohnehin, deshalb hier die Antwort vorweg. Der Zyklus existiert — über sechzig Leinwände, entstanden zwischen 1987 und 1992 —, aber Wirths eigene Aufnahmen davon stammen aus der Zwei-Megapixel-Zeit. Diese Dateien sind in einem Format ehrlich und in keinem größeren: ein Blatt von 20 × 25 cm, in voller Auflösung gedruckt, ohne dass irgendetwas hochgerechnet wäre. Achtzehn Blätter gibt es auf dieser Grundlage — zehn nach den Gemälden, acht nach den Nofretete-Linolschnitten. Wir rechnen nichts per Software hoch und rekonstruieren keine Details. Größere Formate warten darauf, dass die Originale neu fotografiert werden. Die Ausstellung hat eine eigene Seite.
Was wir liefern können
- Abbildungen einzelner Werke in Druckauflösung, mit vorab schriftlich vereinbarter Bildzeile und Nutzungsvereinbarung.
- Die vollständige Ausstellungs- und Preisliste als Dokument.
- Ein Gespräch mit Angelika Hannig-Wirth über den Nachlass, das Archiv und das, was es heißt, eines zu führen.
- Angaben zu Druck, Papier und dem Zertifikat, das jedem Blatt beiliegt.
Pressebilder geben wir auf Anfrage heraus, nicht zum Download von dieser Seite. Schreiben Sie uns bitte, was Sie brauchen und wo es erscheint.
Über Divine Editions
Divine Editions gibt Drucke aus Nachlässen heraus, deren Werk nie breit zum Verkauf stand. Geführt wird das Haus von Angelika Hannig-Wirth in Bottrop, unterstützt von ihrem Sohn Max Wirth; begonnen hat es 2026 mit dem Nachlass ihres Mannes. Für die USA wird auf Bestellung in den USA gedruckt und von dort versandt; ein eigener deutscher Shop liefert innerhalb Deutschlands. Das Papier ist Hahnemühle German Etching, 310 g/m², gedruckt mit Pigmenttinte. Im deutschen Shop reichen die Blätter von 20 × 25 bis 50 × 70 cm, ab 89 Euro, gerahmt von 30 × 40 bis 40 × 50 cm; im US-Shop von 8 × 10 bis 18 × 24 Zoll, ab 99 US-Dollar, gerahmt von 11 × 14 bis 16 × 20 Zoll. Die Auflage ist offen — eine Limitierung, die man nach dem Tod eines Künstlers erfindet, ist keine Entscheidung, die er getroffen hat — und jedes Blatt trägt eine Registriernummer aus dem Archiv, mit Zertifikat.
Kontakt
Angelika Hannig-Wirth · Divine Editions · Sperlingsweg 26, 46242 Bottrop
studio@divineeditions.com · Wir antworten innerhalb eines Werktags.